Wege durch den Mediendschungel –
Kinder und Jugendliche sicher in der Medienwelt begleiten®

Ein Schulungsangebot des Deutschen Kinderschutzbundes für pädagogische Fachkräfte

Das Projekt
Das Projekt widmet sich explizit den Herausforderungen der Medienwelten. Im Fokus steht die Unterstützung der Eltern und Erziehenden bei der Medienerziehung der Kinder und Jugendlichen im Umgang mit den Medien Fernsehen, Internet, Computerspiele und Handy.
MediendschungelDie Chancen und Gefahren der neuen Medien werden thematisiert und pädagogische Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit diesen Medienwelten herausgearbeitet. Eltern können ihr  eigenes Mediennutzungsverhalten und den Umgang mit den Medien in ihrer Familie reflektieren, sich mit anderen Eltern über Einstellungen zur Medienerziehung austauschen und wertvolle Vorschläge bezüglich medienpädagogischer Erziehungsregeln mitnehmen. Das Konzept basiert auf dem Elternkurse Starke Eltern – Starke Kinder® und wird durch geschulte pädagogische Fachkräfte in vier Einheiten à 2 – 2,5 Stunden angeboten.
Schockierendes  Aufzeigen der Gefahren der Medienwelten, Verteufelung der Medien und Verbote der Mediennutzung sind nicht Aufgabe des Kurses, sondern Eltern werden dazu aufgefordert:

Exkurs Medienkompetenz
Medienkompetenz umfasst

Die Schulung
Die Schulung ist eine Zusatzqualifikation für pädagogische Fachkräfte, die bereits über die Kursleiterqualifikation
Starke Eltern – Starke Kinder® verfügen.
An vier Schulungstagen (jeweils zwei Wochenendblöcke) werden umfangreiche Informationen zu vier Themenblöcken vermittelt:

Alle vier Einheiten beinhalten folgende Aspekte:

Am Ende der Schulung erhalten Sie ein Zertifikat, das Sie berechtigt, die Medienkurse Wege durch den Mediendschungel – Kinder und Jugendliche sicher in der Medienwelt begleiten® in Kooperation mit einem Träger in Ihrer Region anzubieten.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer und auf der Homepage des Projektes: www.medien-dschungel.de

Schulungstermine
Die nächste Medienkursleiterschulung findet am 29./30. Oktober und 19./20.November 2010 im Medienprojektzentrum Offener Kanal in Offenbach am Main statt.

Finanzierung eines Medienkurses
Medienkursleiter bieten ihre Kurse in Kooperation mit einem Träger  der Jugendhilfe an. Der Teilnehmerbeitrag wird von jedem Kursanbieter selbst festgesetzt (Richtwert: 30,- € /TN). Ermäßigungen sind möglich.

Landestreffen für Medienkursleitungen
Das Landestreffen, das der Landesverband durchführt, dient der Qualitätssicherung, beinhaltet eine Fortbildungseinheit und bietet die Möglichkeit zu fachlichem Austausch.

Kontakt
DKSB Landesverband Hessen e.V.
06031 18733
schoeninger@kinderschutzbund-hessen.de
www.kinderschutzbund-hessen.de
www.medien-dschungel.de

Das Konzept der Medienkurse wurde in Zusammenarbeit mit Klicksafe (www.klicksafe.de) entwickelt.

Bei der Durchführung des Projektes Wege durch den Mediendschungel – Kinder und Jugendliche sicher in der Medienwelt begleiten® wird der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Hessen e.V. unterstützt von der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien – LPR Hessen.

LPR HessenDie Vermittlung von Medienkompetenz im Sinne eines präventiven Jugendmedienschutzes ist eine zentrale Aufgabe der LPR Hessen, die eine Vielzahl medienpädagogischer Projekte initiiert und unterstützt; stets unter folgender Prämisse: Die gesetzlichen Jugendschutzregelungen allein können einen wirksamen Jugendmedienschutz nicht gewährleisten. Kinder und Jugendliche brauchen heute die Fähigkeit, sich selbst vor beeinträchtigenden Inhalten zu schützen und im Einzelfall mit diesen umgehen zu können.
Hierzu ist es auch notwendig, Eltern und Multiplikatoren im Umgang mit Medien zu schulen und ihnen aufzeigen, wie sie ihr Kind in einer medialen Welt kompetent unterstützen können. Durch die Vermittlung von Medienkompetenz, die den klassischen gesetzlichen Jugendmedienschutz ergänzt, werden der aktive Umgang und das selbstbestimmte und bewusste Handeln mit den bekannten elektronischen Medien gestärkt.

Nähere Informationen erhalten Sie unter www.lpr-hessen.de

Das deutschlandweite Projekt wird gefördert durch:
 
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